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Updated by Uwe Reuß on Jul 04, 2020
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Uwe Reuß Uwe Reuß
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SOULGURU Alben des Jahres 2020 (so far …)

Eli Seeney - New Day

 
Nach zahlreichen Singles und einer EP hat Eli Seeney aus New Jersey sein lang erwartetes Debütalbum „New Day“ veröffentlicht.
Und das Warten hat sich gelohnt.
Musikalisch abwechslungsreich reicht es von klassischem HipHop über Crossover (‘Careful What You Wish For’) bis hin zur HipHop-Ballade (‘Holy Ghost’).
Ein sehr gelungenes Debüt, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!

Mac Miller - Circles

Der US-Rapper, Sänger und Songwriter Malcolm James McCormick aka Mac Miller starb 2018 im Alter von nur 26 Jahren an einer versehentlichen Überdosis aus Drogen, Alkohol und Medikamenten.
Er hinterließ ein musikalisches Erbe, das neben fünf Studioalben auch die weit fortgeschrittenen Aufnahmen für ein neues Album umfasste.
Konzipiert als Schwesteralbum zum 2018 veröffentlichten, Grammy-nominierten „Swimming“, wurde CIRCLES mit Unterstützung des Produzenten Jon Brion fertiggestellt, mit dem Miller an „Swimming“ arbeitete und bis unmittelbar vor seinem Tod auch an CIRCLES gearbeitet hatte.
CIRCLES ist zwar mehr Pop als HipHop, aber einfach wunderschön.
Ein bewegendes und bittersüßes Hörerlebnis und ein hochklassiges Abschiedswerk, das nicht als solches geplant war.
R.I.P. Mac Miller!

SPITTING IBEX - LOVE HATE FEAR FATE

LOVE HATE FEAR FATE ist das lang erwartete zweite Album der Wiener Band SPITTING IBEX und überzeugt durch seine abwechslungsreiche und stilistische Bandbreite zwischen Funk, Soul, Afrobeat, Rock, Electro und HipHop. Die musikalischen Einflüsse reichen von den 60ern bis heute und werden von Bandleader und Produzent Florian Kittner und Sängerin Tanja ‚Aunty‘ Peinsipp mit ihrer unverkennbaren Stimme eindrucksvoll in Szene gesetzt.

David Walters - Soleil Kréyol

Creole Soul! Two words are enough for David Walters to qualify his music.
The exclamation point to support radicalism and faith in its purpose.
– (Creole Sun)

PHIL SIEMERS - Wer Wenn Nicht Jetzt

PHIL SIEMERS gehört zur Stammbesetzung der Hamburger „Soulounge“, die schon mit Künstlern wie Roger Cicero, Roachford oder Motown-Legende Lamont Dozier zusammenarbeitete. Er stand auf der Bühne von Hamburger Jazz-Clubs wie dem Birdland und dem Mojo Club, spielte beim Elbjazz-Festival und und durfte bereits als Support für Größen wie Zaz, Keb Mo oder Nena auftreten.
Sein Debütalbum „Wer wenn nicht jetzt“ enttäuscht keine Sekunde lang. Nichts wirkt aufgesetzt. Alles, was auf diesem Album passiert, passt zusammen, von Gospel-Querverweisen über die Gitarren-Pickings bei „Lieblingsplatte“ bis zu „Wie es war“, der wirklich überlebensgroßen Ballade, die das Album beendet.

Jah9 – Note To Self

Die jamaikanische Yogalehrerin und Reggae-Künstlerin Janine Cunningham aka Jah9 wird seit 2013 für ihre Philosophie, ihre Spiritualität und ihren Stil „Jazz on Dub“ zur Hohenpriesterin der jamaikanischen Bewegung „Reggae Revival“.
Mit ihrem neuen Album #NoteToSelf perfektioniert sie ihren genreübergreifenden Stil aus Reggae, Dub, Neo Soul und Jazz und liefert damit ein Meisterwerk ab, das nicht nur die Grenzen des Reggae-Genres neu vermisst.
Big Up!

Emicida - AmarElo

AmarElo ist das neueste Studioprojekt des brasilianischen Rappers Leandro Roque de Oliveira aka Emicida, das vom Literaten Paulo Leminski inspiriert wurde, und in dem er versucht, das Erbe der brasilianischen Musik mit den verschiedenen Besonderheiten und Referenzen zu einem Ganzen zusammen zu führen. Der MC aus São Paulo nennt das ganze „Neo Samba“, wobei er Rap als Ausdrucksform gewählt hat und neue Stile mit den klassischen kombiniert.
AmarElo ist ein soziales Experiment für Emicida. Es ist mehr als ein Album, das Werk soll inspirieren, eine Einheit durch Liebe zu erzeugen. Durch das Leben in einem Land, das zerrissen ist und in der internationalen Öffentlichkeit auch so wahrgenommen wird, möchte Emicida die Welle des Hasses bekämpfen, die nicht nur Brasilien, sondern die ganze Welt ergriffen hat.

Tom Misch & Yussef Dayes - What Kinda Music

Sein Debütalbum „Geography“ tanzte zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz und war eines der SOULGURU Alben des Jahres 2018.
Mit seinem neuesten Projekt, der Kollabo mit dem Jazzdrummer und Perkussionisten Yussef Dayes, ist dem aus Süd-London stammenden Komponisten, Gitarristen, Violinisten, Singer/Songwriter, Produzenten und DJ Tom Misch wieder ein Volltreffer gelungen.
Auf dem daraus resultierende Album „What Kinda Music“ nehmen uns die beiden mit auf eine abwechslungsreiche und spannende Reise durch Electronica, Jazz, HipHop und Soul.

Ferge X Fisherman – Blinded By The Neon

Der englisch rappende MC Fritz Fisherman und der international gefeierte Produzent Ferge aka Ferge X Fisherman haben ihr Debütalbum „Blinded By The Neon“ veröffentlicht.
Thematisch dreht sich „Blinded By The Neon“ um die schwankenden Gefühlslagen des Protagonisten in Sachen Selbstwahrnehmung und seine ebenso ambivalenten Beziehungen – zur eigenen Kunst und zu sich selbst als Künstler in seinem sozialen Umfeld. Musikalisch spannt sich der Bogen von der süßen Melancholie der Jazz-Samples und geschmackvoll eingebetteten Streichern über frickelige Beatmaker-Ästhetik bis hin zu melodiösem Gospel und Soul. Bestens durchdacht, bestimmt das Konzept des Albums die musikalische Marschroute und nimmt den Zuhörer wie im Sog mit auf die Reise durch die komplexe Gedankenwelt des Protagonisten.

HONNE - no song without you

Sänger/Produzent Andy Clutterbuck und Producer James Hatcher aka HONNE melden sich mit dem ersten neuen Material seit 2018 zurück – ein passender Zeitpunkt, schließlich gab es in den zurückliegenden Wochen und Monaten besonders viel zu verarbeiten. Angefangen im sonnigen LA, fertiggestellt während der Quarantäne in London, nahmen die Briten ihre Akustikgitarren und kanalisierten die psychedelische, ansteckende, sorglose Romantik der 60er Jahre, um in den Krisenzeiten Hoffnung und Wärme zu verbreiten.
„no song without you“ ist psychedelisch angehauchte, sorglose Romantik als Antwort auf die Pandemie. Dicke Empfehlung!