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Updated by Grimme Lab on Jul 11, 2018
Headline for Linktipps zum Thema „Frauen in Medienberufen“
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Linktipps zum Thema „Frauen in Medienberufen“

Passend zu unserem Dossier Frauen & Medien sowie zur Veranstaltung Medienfrauen NRW 2016 haben wir hier einige Literatur- und Medientipps zum Thema "Frauen in Medienberufen" gesammelt.
Bild: Svante Adermark / flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Medienkarriere NRW

Medienkarriere.NRW.de ist das Informationsportal des Landes Nordrhein Westfalen rund um Medienberufe & Karrierechancen in NRW. Es werden verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge vorgestellt, die auch in einer Datenbank durchsuchbar sind. Außerdem bietet ein Magazin gebündelte Informationen zu bestimmten Zukunftsbranchen, z.B. einer Karriere in der App-Entwicklung. Unter "Netzwerk" finden sich Hinweise auf Treffen von Medienmacher(inne)n.

Alles (un)möglich?! Studie zu Selbtständigkeit und Familie für Jounalist(inn)en

Leonie Schulte hat für die Friedrich Ebert Stiftung die Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie im Kulturbereich untersucht und das am Beispiel von Journalist(inn)en. Zwar erleichtert die Selbststänigkeit Familie und Bruf zeitlichunter einen Hut zu bringen, aber die Einkommensunterschiede zwischen Festen und Freien sowie zwischen Kinderlosen und Eltern sind enorm. Viele selbstständige Eltern sind auf das Einkommen der Partner(in) angewiesen, was auch traditionelle Rollenverteilungen verstärkt. ZEITonline berichtet ausführlich über die Studie.

thea - Watchblog über Frauen in Sprache, Medien und Gesellschaft.

Watchblog über Frauen in Sprache, Medien und Gesellschaft. Lebenslang frei von Diät- und Modetipps.

Business Ladys

Gläserne Decke, Gender Pay Gap, Purplewashing – alles Begriffe, mit denen es Frauen heute in Karriere und Beruf zu tun haben. Den Business Ladys gefällt das nicht. Deshalb bieten sie News, Kolummnen und Praxistipps für Frauen, die Lust auf Karriere haben.

"Das 21. Jahrhundert ist weiblich" – Unternehmerinnen in der Presse

Für diese Studie hat das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn die Berichterstattung über Gründerinnen in sechs Tageszeitungen in Deutschland untersucht. Dabei zeigt sich: Es wird immer mehr über Unternehmerinnen berichtet, aber dennoch noch nicht genug um ihren tatsächlichen Anteil widerzuspiegeln. Wenn auch immer weniger, bedient sich die Berichterstattung immer noch Klischees über Rollen und Darstellung von Frauen. So werden z.B. Körpermerkmale wie die Frisur in den Vordergrund gerückt oder ein prinzipieller Unterschied zwischen Frauen und Männern im Business konstatiert.

Studie zur Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Meta-Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Studie zeigt, dass in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit von Arbeitsplätzen getroffen wurden. Problematisiert wird aber auch, dass der Zugang zu diesen Angeboten nicht für alle Arbeitnehmer gleich ist: höheres Fachwissen, Mitgliedschaft in Arbeitnehmervertretungen und längere Betriebszugehörigkeit erleichtern den Zugang.

MiM Mütter in Medienberufen

Im Rahmen ihrer Abschluss-Projektarbeit zur Online-Redakteurin (mibeg-Institut MEDIEN, Köln) hat Martina Troyer das Thema „Mütter in Medienberufen“ aufgegriffen und eine Website gestaltet, auf der sie Interviews mit und Meinungen von Frauen sammelt, die Medienberuf und Mutterschaft unter einen Hut bringen. Das Ziel des Projektes: „Müttern Mut machen!“

Berufswunsch Journalistin

Die Studentin Lena Lammers, warum sie sich entgegen aller gut gemeinten Ratschläge für ihren Traumberuf Journalistin entschieden hat. Das Online-Portal EditionF bietet neben Artikeln zum Thema Karriere für Frauen auch eine Jobbörse, Webinare und Interviews mit interessanten Frauen aus Politik, Gesellschaft und Unternehmertum.

Frauen: "Eine fundamentale Veränderung unserer Arbeitswelt"

"Sie sollten ihre Stärken als Marktwert erkennen." Interview mit der Soziologin Christiane Funken zum Platz von Frauen in der Zukunft der digitalisierten Arbeitswelt.

Frauen in fiktionaler deutscher TV- u. Kino-Regie immer noch weit unterrepräsentiert

Der Bundesverband Regie hat in einer Studie untersucht wie sichtbar die Arbeit von Regisseurinnen 2015 im deutschen Kino und TV war. Durchschnittlich sind nur 16% der deutschen Kinofilme von Frauen inszeniert. Im TV sieht es kaum besser aus: "Tatort" und "Polizeiruf 110" sind zu über 90% in Männerhand. Selbst Reihen wie das "Herzkino" im ZDF, das sich vor allem an Frauen richtet, werden vornehmlich unter männlicher Regie gedreht.